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TOS - die crew

TOS, das steht für
Training + Optimism = Success
und ist zugleich die Philosophie der Gruppe.

Vor drei Jahren haben die 14- bis 22-jährigen Mitglieder der TOS-Crew mit ihrem ersten Training begonnen.
Der Anfang war Neugierde, Neugierde auf neue Tanzstile und Bewegung, die von unbegrenzten Möglichkeiten und unterschiedlichen Stilen geprägt ist - einer neuen
Street Art.

Dank der modernen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten im Internet, haben sich Jugendliche aus verschiedenen sozialen Schichten, unterschiedlicher Herkunft und Kulturen in der virtuellen Welt kennengelernt und in der realen Welt zusammen getan. Sie bringen sich alles selbst bei und fordern sich gegenseitig.

Durch das gemeinsame Interesse an den neuen Street Arts (Triking, Parkour, Freerunning) und am Spaß an Bewegung gab es keine Verständigungsschwierigkeiten und keine Barrieren.

Tricking – eine Verbindung von Kampfkünsten, Kunstturnen und Breakdance,mit spektakuleren Tritten, Schrauben und Salti kombiniert.
Parkour – Überwindung von allen Hindernissen die einem in den Weg kommen.
Freerunning – eine verspieltere und akrobatischere Entwicklung von Parkour, bedeutet sich
völlig zwanglos in jeder beliebigen Umgebung zu bewegen. Die Stadt ist ein urbaner Spiel-
platz und die Kreativität der Bewegung Selbstzweck.

Es ist ein Gefühl der Freiheit, sich überall so schnell bewegen zu können. Mit dieser Fähigkeit betrachtetet man die Welt mit ganz anderen Augen. Das oberste Ziel war und ist es, sich weiter zu entwickeln, Neues dazu zu lernen und erfolgreich zu werden. Jeder Einzelne ist wichtig, jeder hat unterschiedliche Stärken und Talente - das macht die Gruppe so vielfältig und interessant.

Die Jugendlichen sind hoch motiviert. Sie erleben Integration, Anerkennung, Erfolg, positive Erlebnisse, Respekt und Wertschätzung, was einige von ihnen bis jetzt nicht kannten. Sie erfahren Freundschaft, Gemeinschaft und Akzeptanz. In der Gruppe finden Einige einen neuen Halt, den sie durch verschiedene Entgleisungen (u. a. Drogen, Alkohol, Gewalt, Verweigerung etc.) verloren haben: die Einen einen Weg zum Aggressions- und Gewaltabbau, die Anderen eine neue Möglichkeit der Freizeitgestaltung.

Die üblichen Sportarten sind ihnen zu langweilig: „Man braucht nur sich selbst, und keinen Ball, kein Skateboard und keine Regeln. Der Sportplatz ist überall, am schönsten ist es, wenn viele zuschauen und staunen.“

Fliegen ist schöner als Laufen. Grenzen gibt es nicht, nur Herausforderungen. Die Wände hoch, über Zäune, Tische und Stühle fliegen - kein Problem. Sie springen über Hindernisse, machen Saltos aus dem Stand, fliegen fast schwerelos zwischen den staunenden Passanten hin und her. Sie schaffen Neugierde, Unterhaltung, Überraschungsmomente, Offenheit in der Begegnung und natürlich auch Konfrontation.

Sie beeinflussen das urbane Bild und legen eine Grundlage für eine neue Kunst, Identität, Ausdruck und Lebensart. Die Bühne ist für die TOS-ler grenzenlos, ob Parks, Straßen, Bahnhöfe, Kaufhäuser, Busse, Züge oder Spielplätze.
Ihr Sport ist Kunst und extreme Körperbeherrschung.

Es ist Show und „gut aussehen“. Der Körperkult gehört dazu und das Ego springt immer mit, „wer hat die besten Moves“, darauf kommt es an, d.h. wer zeigt die besten Figuren. Es gibt Battles (Wettkämpfe), Europa- und Weltmeisterschaften. Und doch ist es eine „Underground“-Extremsportart.

Die Gruppe wächst, entwickelt weitere Ideen und die ersten Erfolge stellen sich ein. Die Jugendlichen lernen Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, Disziplin und Rücksichtnahme. Nicht nur die Technik entwickelt sich und die Leistung wird besser, sondern auch die Persönlichkeit der Einzelnen. Es ergeben sich neue Trainingsmöglichkeiten, die Presse wird auf sie aufmerksam.

Heute unterrichten die deutschen Meister im Tricking in der Kategorie Choreografie und die zu den besten allroundern Deutschlands zählen selbst in den Trendsportarten. In Münster und Umgebung wo auch trainiert wird, arbeiten sie zusammen mit Jugendlichen und Kindern in Workshops und Schulprojekten. Die TOS-Jungs sind zu einem Vorbild für viele geworden. Sie werden zu verschieden Veranstaltungen als besonderer Show-Act eingeladen. Einzelne Crewmitglieder konnten gute Erfolge bei den Europameisterschaften verzeichnen.